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Mit 35 vom Associate zum Umsatzpartner: Lukas Klug wechselt zu Rose & Partner
Ein Sprung, den es in Großkanzleien kaum gibt: Lukas Klug, 35, war bei A&O Shearman Associate und ist seit Oktober Umsatzpartner bei Rose & Partner in Frankfurt. Die mittelständisch geprägte Kanzlei holt ihn für Corporate, M&A und Aufsichtsrecht. Der Wechsel steht für ein Muster, das JUVE seit Monaten beobachtet: Jüngere Anwälte tauschen den Partnertrack der Großkanzlei gegen schnelle Verantwortung bei kleineren Einheiten.
Von Dr. Friederike Lauterbach, Redaktion Juristenplanet: Markt, Berufsrecht, Digitalisierung, Gebühren, Köpfe der Anwaltschaft

Lukas Klug hat den Weg abgekürzt, den die meisten Anwälte in Großkanzleien über ein Jahrzehnt gehen. Der 35-Jährige ist seit Oktober 2026 Umsatzpartner am Frankfurter Standort von Rose & Partner, wie JUVE am 5. Oktober berichtet. Zuvor war er bei A&O Shearman tätig, seit 2025 als Associate; seine Praxisgebiete sind Corporate, M&A und Aufsichtsrecht.
Rose & Partner ist eine Kanzlei mit Schwerpunkt auf mittelständischen Mandanten, Gesellschaftsrecht, Erbrecht und Steuern, mit Büros unter anderem in Hamburg, Berlin, Frankfurt und München. Für die Frankfurter Einheit ist Klug eine Verstärkung im Transaktionsgeschäft und im Bankaufsichtsrecht, in dem die Großkanzlei-Erfahrung zählt.
Der Wechsel passt in ein Bild, das JUVE in seinen Personalien seit Monaten zeichnet: Anwälte Mitte 30 verlassen den Partnertrack der internationalen Kanzleien, der oft erst mit Anfang 40 zur Equity-Partnerschaft führt, zugunsten von Einheiten, die ihnen sofort Mandatsverantwortung und Umsatzbeteiligung geben. In derselben Woche meldete JUVE etwa den Wechsel von Christoph Küster, der für BRL Boege Rohde Luebbehuesen in München eine M&A-Beratung aufbaut und von CMS kommt, sowie von Carlos Robles y Zepf, der als Partner von Mayer Brown zu Baker Tilly nach Frankfurt geht.
Was das für Juristen heißt
Für Associates im fünften oder sechsten Berufsjahr ist die Rechnung inzwischen offen: Großkanzlei-Gehalt und Marke gegen frühe Partnerschaft, eigene Mandate und ein Umsatzmodell, das vom ersten Jahr an zählt. Wer den zweiten Weg geht, braucht ein Portfolio, das er mitnehmen darf, und ein Fachgebiet, das die Zielkanzlei noch nicht abdeckt; Aufsichtsrecht und Transaktionen sind dafür typische Beispiele. Und er sollte die Statusfrage ehrlich beantworten: Umsatzpartner ist nicht Equity-Partner, die Beteiligung am Kanzleigewinn kommt bei vielen Einheiten erst Jahre später.
Quelle
- JUVE: Personalien (5. Oktober 2026)juve.de/thema/personalien/Tier 3
Laut Juristenplanet
„Ein Sprung, den es in Großkanzleien kaum gibt: Lukas Klug, 35, war bei A&O Shearman Associate und ist seit Oktober Umsatzpartner bei Rose & Partner in Frankfurt. Die mittelständisch geprägte Kanzlei holt ihn für Corporate, M&A und Aufsichtsrecht. Der Wechsel steht für ein Muster, das JUVE seit Monaten beobachtet: Jüngere Anwälte tauschen den Partnertrack der Großkanzlei gegen schnelle Verantwortung bei kleineren Einheiten.“
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